Spendenaufruf für das PCB-Design des Motherboards des PowerPC-Notebooks

Veröffentlichung des Open Hardware-Designs der Leiterplatte (PCB) des Motherboards für das GNU/Linux PowerPC-Notebook.

Der Hauptteil des bisher geleisteten Spendenbeitrags von 2.703 Euros der aktuellen Spendenkampagne stammt hauptsächlich von Spendenabos, die wir weiterhin aus der alten Spendenkampagne erhalten, nachdem das Ziel dieser Kampagne erreicht worden war.

Kurzzusammenfassung:

Unsere Hardware-Gruppe hat Anfang 2017 die Liste der gewünschten Komponenten und die Spezifikationen des Notebooks erarbeitet. Im Juni desselben Jahres haben wir die erste Spendenkampagne lanciert, mit dem Ziel die Entwicklung der Schaltpläne durch ACube zu finanzieren. Ein Jahr später, in Juni 2018, wurde das Ziel von 12.600 Euros erreicht und das Design der Schaltpläne konnte abgeschlossen werden. Sie können hier heruntergeladen werden.

Gegenwärtig haben wir folgende Notebook-Spezifikationen vorgesehen (Änderungen vorbehalten):

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März 2019 Schaltplan-Updates

In unserem letzten Post haben wir ausgeführt, dass wir hofften die ersten Schaltpläne vor Ende Februar 2019 veröffentlichen zu können. Leider ist eine Reihe von Problemen aufgetreten, auf die wir im folgenden Status-Update eingehen werden.

https://www.flickr.com/photos/sangudo/

Wie ihr vielleicht wisst, haben wir vom Designer am Ende der ersten Spendenkampagne vier inkrementelle Versionen der elektrischen Schaltpläne erhalten, die letzte am 11. Januar 2019. Wir hatten damit begonnen jede Version vor deren Veröffentlichung zu validieren. Jedesmal mussten wir das Design zurücksenden, weil dir dachten, dass einige der Designentscheidungen zu verbessern sind. Diese Hardware-Validierungen sind ziemlich kompliziert. Hiefür sind weitere Freiwillige nötig, wenn möglich Hardware-Ingenieure, die dieser Aufgabe gewachsen sind. Bitte kontaktiere uns oder fülle die Zusammenarbeitsumfrage aus, falls du zum Projekt beitragen kannst.

Gleichzeitig haben wir ständig verschiedenen Notebook-Gehäuse-Optionen überprüft, um ein passendes Gehäuse für unser Motherboard mit MXM-Grafikkarte zu finden. Hier war das Ziel ein leeres Gehäuse mit einem Lebenszyklus von mindestens zwei bis drei Jahren zu finden, das ohne Motherboard gekauft werden kann und somit den vorgesehen Zeitraum für unser Notebook-Projekt abdecken kann.

Der Hardware-Designer, der dank der Spender bezahlt werden konnte, kann derzeit nicht weiterarbeiten, weil die Gehäuseentscheidung aussteht und er die Pinout-Spezifikationen des endgültigen Designs benötigt.

Dies sind die Gründe weshalb die Entwicklung der elektrischen Schaltpläne seit dem 11. Januar 2019 eingefroren sind. Daher können auch unsere Mitstreiter, die auf freiwilliger Basis die Hardware-Schemas validieren werden, sowie unser ausgewählter Hardware-Hersteller ACube Systems derzeit nicht weiterarbeiten.

Die Auswahl eines passenden Gehäuses nimmt überraschenderweise sehr lange in Anspruch und verzögert die zweite Kampagne bzgl. des PCB-Designs erheblich. Als sich die Kernmitglieder der Power Progress Community, die das Projekt koordinieren, letztes Jahr getroffen haben, haben wir alle zugestimmt, die zweite Spendenkampagne erst dann zu starten, wenn die Schaltpläne aus der ersten Spendenkampagne veröffentlicht worden sind. Jedoch aufgrund der aufgelaufenen Verzögerungen sind Zweifel aufgekommen, wie wir aus gegenwärtigen Sackgasse herauskommen können. Wir haben daraufhin entschieden, die Spender um ihre Meinung zu bitten, ob die zweite Spendenkampagne bereits jetzt gestartet werden soll (Link) oder ob wir weiter auf die Veröffentlichung aus der ersten Spendenkampagne warten sollen. Falls du das Projekt aktiv unterstützen möchtest, zögere nicht uns deine Meinung mitzuteilen.

Unser Hardware-Team, bestehend aus Freiwilligen, und ACube Systems sind derzeit noch dabei die nächste Runde der Dokumentation zu prüfen und die Hauptkomponenten auszuwählen, die jedoch stark vom gewählten Gehäuse abhängen.

Bislang haben wir eine Reihe passender Gehäuse identifizieren können. Jedoch sehen einige davon eine separates Motherboard für den Akku vor, eine Platine, die nicht in unserem Design existiert. Andere Gehäuse wiederum sehen eine separate Ethernet-Platine vor, und wieder andere haben ein thermales Design, das nicht mit der Hitzeentwicklung der gewählten MXM-Grafikkarte kompatibel ist. Das Problem besteht darin, dass der von uns beauftragte Hardware-Designer nicht bereit ist von dem ursprünglich vereinbarten Design-Features des Motherboards abzuweichen und weitere Arbeit zu investieren, um einem Gehäuse zu entsprechen, das ein komplett anderes internes Layout erfordern würde. Anders ausgedrückt, ein Aufteilen der Funktionen auf separate Platinen steht außer Frage.

Wir stehen jetzt vor folgender Frage: Wie lange werden wir noch benötigen, um ein passendes Notebook-Gehäuse zu finden?

Aufgrund unserer sehr begrenzten Mittel und unserer bisherigen Erfahrung, können wir leider zu diesem Zeitpunkt dazu nicht spekulieren. Wir glauben jedoch ernsthaft daran, dass es besser wäre ausreichend Zeit zu investieren, um ein passendes Gehäuse zu finden, als jetzt eine schnelle Entscheidung zu treffen und damit möglicherweise die Durchführbarkeit des gesamten Projekts zu gefährden.

Wir sind keine profitorientierte private Unternehmung und sind nicht auf das Projekt angewiesen, um zu überleben. Tatsächlich verkaufen wir gar nichts. Wir sind eine Gruppe Hardware-Enthusiasten, die mehr oder weniger in einer gemeinnützigen Organisation strukturiert sind. Wir tun unser Möglichstes, uns den engen Beschränkungen zu stellen und wir wussten von Anfang an, dass wir ein schwieriges und komplexes Ziel verfolgen.

Wenn man all das berücksichtigt, glauben wir, dass die Veröffentlichung eines sehr unvollständigen elektrischen Schaltplans einen zu negativen Einfluss auf unser Projekt und die Erwartungen der Spender haben könnte. Andererseits sind wir uns dessen bewusst, dass wir das Ergebnis der ersten Spendenkampagne bereits zu lange verzögern, was ebenfalls einen substanziellen Einfluss auf unsere Glaubwürdigkeit hat.

Wir kommen extrem langsam voran, das ist sicher. Die Anforderungen und die extrem limitierten Aktionen, die wir gegenwärtig tun können, sind überwiegend den sehr limitierten finanziellen Mitteln geschuldet.

Nach dem was wir in diesem Status-Update ausgeführt haben, haben wir den Spendern die gegenwärtige Version der Schaltpläne zur Verfügung gestellt, jedoch ausdrücklich auf die Tatsache hingewiesen, dass sie als Entwurf anzusehen sind und derzeit noch nicht mit einem weiteren Publikum geteilt werden können.

Am Ende glauben wir stark an unser Projekt, wir sind mit einem unvorhergesehenen Problem konfrontiert (dem Gehäuse), das wir früher oder später lösen werden. Falls du uns helfen kannst, bist du uns mehr als willkommen.

Dranbleiben!


Vorankündigung des Starts der PCB Spendenkampagne

Nun da wir die Schaltpläne durch die erste Spendenkampagne in Händen halten, steht die PCB Spendenkampagne bald bevor (siehe unten Details).

Die Schaltpläne werden derzeit von unseren Hardware-Ingenieuren geprüft. Gleichzeitig, noch in diesem Monat, bereiten wir die Schritte zur Zertifizierung unseres Hardware-Designs als Open Source Hardware gemäß des OSWHA Zertifizierungsprozesses vor.

Open Hardware-Konformität

OSHWA Certification
OSHWA Zertifizierungsprozess

Über unsere OSHWA-Kollegen haben wir die NYU Technology Law and Policy Clinic kontaktiert. Sie haben uns kostenfrei gezeigt, wie wir das Motherboard-Projekt als Open Source-Hardware zertifizieren lassen können. Studenten und Professoren der ‚Clinic‘ haben den besten Weg zur OSHWA-Zertifizierung analysiert. In der Zwischenzeit haben wir die Chip-Hersteller kontaktiert, um unsere Schaltpläne und das zukünftige PCB-Design als Open Source bestätigen zu lassen. Unter anderem hat NXP positiv geantwortet. Zusammen mit der NYU Technology Law and Policy Clinic haben wir die praktischen Auswirkungen der Anforderungen an die OSHWA Open Hardware-Zertifizierung ausgiebig untersucht, sowie unseren Ansatz von OSHWA-Mitarbeitern gegenprüfen lassen.

Daher sind nun die meisten Datenblätter der Chips, die in unseren Schaltplänen verwendet werden, frei herunterladbar (siehe unten).

Ein wichtiger Schritt um als Open Hardware-konform berücksichtigt zu werden (OSHWA Open Hardware-Zertifizierung) impliziert, dass sich alles unter unserer Kontrolle befindet und dass es verwendet werden kann um unser Motherboard zu produzieren, sobald die Schaltpläne, PCB, Gerber-Dateien und alle damit verbundenen Informationen öffentlich verfügbar sein werden. Auch wenn wir alles Erdenkliche dafür tun, Open Hardware-Komponenten zu verwenden, wird es immer Dritte geben, die uns Restriktionen bzgl. der Weitergabe von Informationen zu den in unserem Design verwendeten Komponenten auferlegen werden.

Vorankündigung des Starts der PCB-Spendenkampagne

Bookmark the date

Die PCB-Spendenkampagne wird Mitte Januar 2019 beginnen.

Zu dieser Zeit werden wir die geprüften Schaltpläne dank der vorherigen Spendenkampagne veröffentlichen. Spenden, die noch für die alte Kampagne vor Weihnachten vorgesehen waren, können noch über die alte Spendenkampagne gespendet werden. Die Gelder werden automatisch zur PCB-Spendenkampagne transferiert werden. Alternativ kann auch bis zum Start der neuen Kampagne Mitte Januar mit der Spende gewartet werden. Bitte macht auch andere passionierte Leute auf die Spendenkampagne aufmerksam.

Endgültige Liste der Bauteile

Nachdem wir die endgültige Version der Schaltpläne erhalten haben, liegt die Liste der Bauteile nun ebenfalls vor. Die Schaltpläne werden zwar derzeit vor der Veröffentlichung noch überprüft, jedoch erwarten wir nur wenige geringfügige Änderungen.

Die externen Anschlüsse des Notebooks hängen vom Notebook-Gehäuse ab und können daher noch nicht abschließend festgelegt werden. Wir werden die Angaben zu den externen Anschlüssen nachreichen, sobald wir uns für ein Notebook-Gehäuse entschieden haben.

Die unten stehende Liste enthält Details eines wesentlichen Teils der ausgewählten Bauteile in den Datenblättern zu den elektrischen Schaltplänen, die Mitte Januar veröffentlicht werden (für einen Teil der Daten wird ein Login benötigt).

Vorschau auf einen Teil der Komponenten:

CPU: NXP T2080: Datasheet (Login notwendig)

Sata3 Controller: Marvell  88SE9235

USB3 Controller: Renesas μPD720201 Datenblatt

PCIE Switch: Diodes Pericom r PI7C9X2G404SL

HDMI Transmitter: ON Semiconductor CM2020-01TR Datenblatt

Power Convertor: LTM8064EY#PBF Datenblatt

Smart Battery Charger Controller: LTC 4100: Datenblatt

Gigabit Ethernet Transceiver mit RGMII Support: Microchip KSZ9031RNX: Datenblatt

MXM3.0 kompatibler Anschluss: JAE MM70-314-310B1-2-R300: Datenblatt

Andere Komponenten:

Frequency Synthesizer : DT9FGV0641 Datenblatt

100V UV/OV und Reverse Protection Controller mit Bidirectional Circuit Breaker: LTC4368: Datenblatt

4-channel I2C-bus switch with reset: NXP PCA9546A Datenblatt

Blockdiagramm

PowerPC Notebook motherboard Block Diagram

Blockdiagramm des PowerPC-Notebook Motherboards

Fortschritte bei Schaltplänen und Spendenkampagne, Winteraktivitäten

In diesem Artikel berichten wir über den Fortschritt bei den Schaltplänen und der Spendenkampagne, sowie über unsere gegenwärtigen Aktivitäten. Unsere ‚Follower‘ auf Twitter und Facebook haben bereits Updates erhalten. Wir konzentrieren uns derzeit hauptsächlich auf die Software-Entwicklung. Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Entwickler derzeit aktuelle Linux-Distributionen testen, die beste Emulationsumgebung für eine Qoriq T2080-Maschine aufsetzen und sogar mit dem Yocto-Projekt zur Entwicklung einer maßgeschneiderten Distribution experimentieren.

Arbeiten an PowerPC GNU/Linux-Distributionen

Beginnen wir zuerst mit den Distributionen. Wie ihr vielleicht wisst, war es von Anfang beabsichtigt, Debian für 64bit PowerPC (ppc64) zu unterstützen und als Standard-Linux OS für unser Notebook zu verwenden. Diese Idee ist weiterhin unser Ziel. Jedoch haben wir weitere gute Alternativen gefunden, wie bspw. Lubuntu, openSUSE und sogar Gentoo. Unsere Tester arbeiten an einer Liste der aktiv unterstützten und auf PowerPC laufenden Distributionen. Sie testen die Installationsroutinen der Distributionen und ihre Leistungsfähigkeit und halten die dabei auftretenden Probleme fest.

debian buster/sid ppc64

debian buster/sid ppc64 multiarch ppc32

debian buster/sid ppc64 multiarch ppc32

debian buster/sid ppc64

Zusätzlich haben wir eine interessante Ressource auf http://bgafc.t-hosting.hu/oses4ppc.php gefunden, wo man eine Liste aller verfügbaren Betriebssysteme für PowerPC finden kann.

Kernel 4.14 und Grafikkarten auf PowerMac G5

Eines unserer Mitglieder hat einen weiteren guten Fund gemacht, während er einen maßgeschneiderten Kernel basierend auf den 4.14-Quellen und GCC 7.3 auf Gentoo auf dem PowerMac G5 erstellte: „GCC 7.3.0 ist definitiv eine Verbesserung ! 2D und 3D-Beschleunigung bringen die Grafikkarte auf dem G5 (AGP Radeon 9650+9800) nicht mehr zum Absturz. Auch Firefox läuft nun sehr stabil und weniger schwerfällig (möglicherweise aufgrund des beschleunigten Xorg).“ Zusätzlich testen wir neuere PCIe-Grafikkarten auf dem PowerPC G5 mit dem Open Firmware-Kommando „boot-device hd0:,\\“, d.h. ohne yaboot und ttbxi zu benutzen.

Testen eines emulierten e6500-Kerns in Qemu

Eine weitere Anstrengung wurde unternommen um eine virtuelle Umgebung aufzusetzen und unser zukünftiges Notebook mit Hilfe von Qemu zu emulieren. Dies ist wichtig, da es uns die Entwicklung von Software und bspw. das Testen des u-boot Bootprozesses ermöglichen wird. Vor allen Dingen wird es allen Interessierten erlauben, die Zielplattform und -konfiguration zu testen, selbst wenn sie nur x86-Hardware besitzen. Leider gibt es keine vorgefertigte Qemu-Maschine, die unsere Spezifikationen perfekt erfüllen würde. Aus diesem Grund arbeiten wir zunächst an dieser Aufgabe. Bis jetzt sieht es so aus, als ob die Erstellung einer Maschine mit e6500 CPU mittles Qemu 2.11 und dem vorinstallierten u-boot funktionieren könnte. Wir haben jedoch noch Probleme damit, in eine Linux-Partition zu booten. Es scheint so, dass sich die Qemu-Entwickler (Mailingliste: https://lists.nongnu.org/archive/html/qemu-devel/) sehr bemühen, die PowerPC-Emulation zu verbessern. Wir sind zuversichtlich, dass die kommende Version 2.12 (https://wiki.qemu.org/Planning/2.12) einen Wendepunkt darstellen wird, um unser Ziel zu erreichen. Bleibt dran !

Yocto Project für PowerPC Linux-Image

Kürzlich haben wir mit der Erstellung eines Linux-Images mit dem Yocto-Projekt experimentiert. Wir erforschen diese Möglichkeit, da es eine weitere Alternative für das Aufsetzen eines maßgeschneiderten Betriebssystems darstellen könnte, sobald die Hardware eintrifft. Es führt derzeit eine LXQT-Desktop-Umgebung aus und umfasst Applikationen wie bspw. Otter-Browser, The Gimp, kvirc, qBittorrent, Audacious, Mpv, Ops und Speedcrunch. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, einen funktionsfähigen Kernel für Mac Mini G4 und PowerMac G5 zu erstellen.

Custom PPC Yocto PowerPC

Maßgeschneiderter PPC Yocto PowerPC

Grafikkarte läuft mit dem NXP T4240QDS Entwicklungssystem

Das Borea-Team hat versucht einen Desktop basierend auf dem NXP T4240QDS Entwicklungssystem aufzusetzen. Nach nicht allzu vielen kleineren Problemchen konnte ein Gentoo-Linux mit LXDE gestartet werden. Es wurde eine handelsübliche ATI Radeon PCIe-Karte und das T4240-eigene Netzwerksystem mit DPAA verwendet, also kein PCIe Ethernet-Adapter. Das Borea-Team hat einen Standard Linux-Kernel 4.14 verwendet, die Standard-Gentoo-Distribution und zusätzlich Cairo Deck, um nette GPU-Effekte und die 2D-Beschleunigung zu testen. Das Ergebnis lief erstaunlich flüssig und ohne Instabilitäten ! Beispielsweise war VLC in der Lage FullHD-Inhalte auf 2 von 24 verfügbaren Kernen bei 1.6 GHz mit aktiviertem Altivec abzuspielen. Auch LibreOffice 5.4.5.1 läuft sehr nett. Leider scheint es eine Herausforderung zu sein, einen Web-Browser laufen zu lassen. Firefox 54.x compiliert zwar, jedoch man erhält einen Speicherzugriffsfehler. Firefox 58 compiliert nicht vollständig, jedoch hat sich das Entwicklerteam nur kurz damit beschäftigt. Einige Pakete laufen in ungültige Instruktionen, höchstwahrscheinlich aufgrund von Inkompatibilitäten mit Power8/9 ISA oder weil nicht alle Apps Altivec ABI korrekt unterstützen. Einige Arbeit muss hier noch investiert werden. Insgesamt läuft die Desktop-Oberfläche mit einem T4240 aber sehr flüssig.

Gentoo ppc64 on NXP T4240QDS

Gentoo ppc64 auf NXP T4240QDS Entwicklungssystem

Wir werden bei “Les journées du Logiciel Libre” am 24. März dabei sein

Schließlich werden wir an der Veranstaltung „Les journées du Logiciel Libre“ („Days of Open Software“) am 24. und 25. März in Lyon (http://www.jdll.org/teilnehmen. Wir werden am 24. März 2018 um 12:30 Uhr im „Maison Pour Tous“, Salle des Rancy 249 rue Vendôme 69003, Lyon, eine Präsentation zum Thema „Portable Open Hardware“ halten. Siehe Karte auf https://www.openstreetmap.org/way/49680968.

Les journées du Logiciel Libre

Les journées du Logiciel Libre

BSD Mag

Verpasst auch nicht die neueste Ausgabe des BSD Mag mit einem Artikel von Saulo Paiva über unser Open Source Power Notebook projekt, sowie ein Interview mit Roberto Innocenti.

Our PowerPC Notebook project on BSD magazine

Unser PowerPC Notebook Projekt im BSD Magazin

Teilnahme bei FunkyPrize

Am 29. Dezember 2017 haben wir unser Projekt „Open Hardware GNU/Linux PowerPC Notebook“ bei dem italienischen  „FunkyPrize“ eingereicht. FunkyPrice ist eine Auszeichnung zum Andenken an Marco Zamperini, einem italienischen Professor, der es verstand, die junge Generation an eine informierte und wegbereitende  Verwendung neuer Technologien heranzuführen. FunkyPrice möchte die Lücke füllen, die durch sein vorzeitiges Ableben aufgerissen würde. Es sollen diejenigen ermutigt werden, die seine Mission eines ausgereiften, bewussten und weit verbreiteten Gebrauchs des Internets in Italien fortführen, sowie das Potenzial des Internets in Italien als ein Werkzeug zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Erstellung neuer Formen der Beteiligung am sozialen und wirtschaftlichen Leben im Land entwickeln wollen.

Leider wurden wir nicht als Finalist für den Preis ausgewählt. 🙁

Hier kann man weitere Informationen über unsere Teilnahme an FunkyPrize finden.

Funky Prize

Funky Prize

Schaltpläne sind fertig ! Wir warten auf die letzten 25 % Spenden

Wir möchten noch daran erinnern, dass unsere Kampagne nicht darauf abzielt ein Produkt zu erstellen. Unser Ziel ist es, frei verfügbare, gut-dokumentierte und serienreife Schaltpläne zu erstellen, die es jedem ermöglichen werden, eine PowerPC-basierte Hardware zu produzieren und anzupassen.

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels haben wir erst 75 % der erforderlichen Geldmittel erreicht und mit eurer (kleinen) Unterstützung können wir es schaffen.

Beim Erreichen des Ziels dieser Phase (gegenwärtig bei 75 %) werden wir den Entwickler bezahlen und er wird uns die Schaltpläne vereinbarungsgemäß aushändigen. Nach der notwendigen Prüfung werden wir diese Arbeit der Gemeinschaft veröffentlichen.

Falls du erwägen solltes, uns zu unterstützen, könntest du statt einer einmaligen Spende auch eine monatlich wiederkehrende Spende ins Auge fassen. Dies würde geringere Auswirkungen auf dein Konto haben, uns aber auch erlauben, unsere Aktivitäten besser planen zu können. Vor allen Dingen würden die Ingenieure die verbleibende Zeit bis zur Erreichung des Ziels besser einschätzen können.

Bitte streut die Information über unser Projekt und unterstützt uns, um das fantastische Linux PowerPC Notebook wahr werden zu lassen.

Das Blockdiagramm des PowerPC-Notebooks ist fertig !

Drei Monate sind nun seit dem Beginn unserer Spendenkampagne vergangen und es ist an der Zeit für einen Status-Update.

Dank der Spenden von mehr als hundert Spendern haben wir einen Betrag von €7.200 erreicht. Manche haben sogar mehrfach gespendet. Wir denken darüber nach, wie wir die Spendenbereitschaft weiter ankurbeln können um unser Ziel von €12.600 zu erreichen. Eine beträchtliche Anzahl an Spendern sind jetzt neue Anhänger des Projekts. Anscheinend ziehen die Medienaktivitäten erfolgreich neue Leute an. Wir wollen jetzt sogar weiter gehen, indem wir jeden bitten immer mehr über unser Projekt zu teilen, bspw. durch die Unterstützung der Werbung in Online-Tech-Magazinen und Foren, Web-Seiten, sowie mittels anderer Medien. Um diese Aktivitäten zu fördern wurde das Projekt am letzten Wochenende auf zwei Linux Day-Veranstaltungen in Italien vorgestellt, in Mailand von Robert I. und in Bozen von Diego M. Am selben Wochenende hat ACube sehr erfolgreich auf der Amiga32 in Neuss für das Projekt geworben und sehr viele Leute haben Interesse gezeigt. Am 11. November wird Philippe F. eine Präsentation auf der Alchimie12 in Tain l’Hermitage (Frankreich) halten.

Wollt ihr dass die Schaltpläne an Weihnachten fertig sind ? Die Lösung ist einfach: leiste einen aktiven Beitrag durch Spenden und die Vergrößerung der Anhängerschaft.

PowerPC Notebook block diagram

PowerPC-Notebook Blockdiagramm

ACube arbeitet derzeit die Schaltpläne aus und hat uns ein erstes Blockdiagramm zur Verfügung gestellt, das von unserem Hardware-Kernteam bestehend aus Freiwilligen ausgiebig diskutiert wurde. Beide Seiten haben sich auf eine Endversion geeinigt, insb. in Bezug auf eine NDA-Komponente (NDA=Vertraulichkeitsvereinbarung). Fast alle Bauteile wurden festgelegt. Das Blockdiagramm unseres PowerPC-Notebook (ohne die Bezeichnungen der IC-Bausteine) kann hier heruntergeladen werden. Sobald wir unser Spendenziel erreicht haben, werden wir die Bezeichnungen der ICs bekanntgeben und vereinbarungsgemäß die Schaltpläne vervollständigen. Nach Abschluss der Design-Phase werden wir die tendenziell fehlerfreien Konstruktionsdateien veröffentlichen. Bis dahin kann jeder der möchte sich aktiv an der Entwurfsprüfung der Schaltpläne, an unserem Projekt und an unserer PowerProgress-Vereinigung beteiligen.

Kurz gesagt arbeiten wir hart daran unsere Spendenkampagne voranzubringen und ACube ist auf gutem Weg die erste Phase unseres Projekts zu erreichen. Wir sehen Licht am Endes des Tunnels ! Weiter so, nicht nachlassen !

Abschließend möchten wir an die Wichtigkeit kleiner, periodisch wiederkehrender Spenden erinnern. Es ist sehr wichtig für uns, dass viele unserer Anhänger uns kontinuierlich mit kleinen Geldbeträgen unterstützen und damit die dauerhafte Arbeit unserer Hardware-Designer zu gewährleisten.